Zisterziensermuseum Riddagshausen

In Riddagshausen tut sich was! Das Zisterziensermuseum erhält ein Upgrade. Das Torhaus, der älteste Teil des Klosters, beherbergt seit 1988 das Museum rund um die Geschichte der Zisterzienser.
Riddagshausen wird von vielen Braunschweigern vor allem für einen Spaziergang wahrgenommen. Der Stadtteil bietet jedoch noch viel mehr. Zum Beispiel das Haus Entenfang, die Klosterkirche, den Klostergarten – und alles hat mit den Mönchen zu tun, die sich im Jahr 1145 dort niederließen. Sie betrieben Fischzucht und Landwirtschaft und versorgten damit nicht etwa nur sich, sondern auch die Bürger. Sie waren ein wichtiger Wirtschaftsfaktor im mittelalterlichen Braunschweig. Im Zisterziensermuseum will das neue Konzept der Agentur Hinz&Kunz die Geschichte der Mönche erfahrbar machen.
Unterstützt wird das Projekt von der Bürgerstiftung Braunschweig mit Geldern aus der Treuhandstiftung Volker-Brumme Stiftung. Das Stifter-Ehepaar Volker-Brumme machte sich selbst ein Bild von den Plänen: „Hier wird ein Stück Heimatgeschichte auf spannende Art präsentiert“, sagt Angela Volker-Brumme. Ihr Mann Harald zeigt sich sowohl von der Arbeit der Handwerker als auch von den Exponaten im ersten Stock überzeugt. „Man weiß ja einiges, aber doch lange nicht alles“.
In einem Raum entsteht eine Schreibwerkstatt. „Schreiben mit der Feder bei oft kalten Temperaturen, das war harte Arbeit für die Mönche“, erinnert Henning Borek vom Förderverein Riddagshausen. Kinder und Erwachsene sollen es künftig selbst ausprobieren können – ohne zu frieren.Zisterzienser pö
